Spanndecken Beleuchtung

Das richtige Licht in der Wohnung ist für uns ebenso wichtig, wie die Sonne zum Überleben. Die Beleuchtung eines Raumes hilft uns bei der Orientierung, schafft eine bestimmte Atmosphäre und hilft uns bei der visuellen Wahrnehmung.

Welches ist die passende Beleuchtung?

Diese Frage lässt sich nicht mit einem Satz beantworten, denn die eine optimale Lichtquelle gibt es nicht. Wir benötigen im Bad und in der Küche ein anderes Licht als im Wohn- oder Schlafzimmer. Folglich hängt die Wahl der passenden Lichtquelle vom Einsatzort ab. Im Arbeitszimmer benötigen wir beispielsweise ein schattenfreies und nicht blendendes Licht, während wir uns im Wohnzimmer eine angenehme, dekorative und nicht zu helle Beleuchtung wünschen.

Direkte oder indirekte Beleuchtung?

In Räumen mit einer indirekten Beleuchtung und einer Tageslichtdynamik fühlen wir uns wohler. Dies haben psychologische Studien herausgefunden. Dort sind wir konzentrierter und leistungsfähiger. Dies zeigt, wie groß der Einfluss einer Lichtquelle auf unser Wohlbefinden ist. Inzwischen können wir das Kunstlicht mit modernen Beleuchtungssteuerungen ganz gezielt an diese Bedürfnisse anpassen und damit Stress und Ermüdung besser vermeiden. Das hat auch die Medizin erkannt und setzt vermehrt auf die positive Wirkung der Farbtherapie.

Einen Haken gibt es, denn bei einer defekten Beleuchtung muss die Spanndecken vom Fachmann geöffnet werden. Dagegen ist bei einer direkten Beleuchtung der Wechsel der Leuchtmittel problemlos, da diese jederzeit zugänglich sind.

Spanndecke ist nicht gleich Spanndecke

Eine herkömmliche farbige Spanndecke lässt in der Regel maximal 15 % Licht durch – zu wenig für eine effiziente Lichtausbeute im Raum. Wer eine indirekte Beleuchtung bevorzugt, muss sich für eine transluzente Lichtspanndecke entscheiden. Deren Lichtdurchlässigkeit liegt bei etwa 75 bis 85 %. Alternativ haben einige Hersteller an ihren Befestigungsprofilen einen eingebauten Lichtkanal in der Schattenfuge. Dort lassen sich unauffällig langlebige LED-Leuchten sogar für den Dauerlichtbetrieb unterbringen, was beispielsweise bei einem Einsatz in einem Flur oder einem Treppenhaus interessant sein kann.

Energiesparen mit hochwertiger LED-Technik
Die einen wählen Halogenspots oder andere Leuchtkörper, andere bevorzugen eine versteckte, indirekte Beleuchtung. Oftmals befindet sich dafür eine energieeffiziente T5-Leuchtstoffröhre hinter der Lichtspanndecke. Daneben wird der Einsatz von LED-Leisten immer populärer. Diese Technik ist sehr sicher, energiesparend und flexibel einsetzbar. Außerdem können sie heute jeden beliebigen Farbton und auch Farbverläufe erzeugen. Selbstverständlich sind LEDs auch dimmbar. In Verbindung mit einem variablen Befestigungssystem lassen sich Lichtdecken individuell konfigurieren. Aus dem elastischen Material lassen sich auch zwei- und dreidimensionale Beleuchtungen konstruieren.

Hoch- oder Niedervolt-Betrieb?

Niedervolt-Systeme verbrauchen zwar weniger Energie als ein Hochvolt-System, dafür muss eine Spanndecke mit indirekter Niedervolt-Beleuchtung bei einem Defekt des Trafos geöffnet werden.

Das macht die Wahl des passenden Beleuchtungssystems nicht einfacher. Aus diesem Grund sind die Erfahrungswerte der Fachverleger besonders hilfreich.